Manipulation durch Sprache nimmt unsere Freiheit

Gedankensplitter: die Macht der Sprache in der Asylkrise. Es darf nur eine Wahrheit geben.

Ein herausragendes Gut unserer Zeit ist es, seine Meinung frei sagen zu dürfen, auch wenn sie falsch ist, wenig begründet oder emotional belegt. 47 Prozent der Bundesbürger aber fehlt dazu die Unbefangenheit, denn der öffentliche Druck wächst. Manipulation durch Sprache: Nimmt sie uns die Freiheit? Es werde sogar ein „Krieg gegen unsere Sprache“ geführt, formuliert es der Journalist Julian Reichelt in seinem Kanal „Achtung, Reichelt!“.

Gendern: Manipulation
durch Sprache und Bilder

Die politisch Mächtigen im Lande fürchten die Macht der Worte des Volkes und nutzen sie selbst ganz ungeniert. Wenden sie Manipulation durch Sprache an? Mit gendergerechter Wortwahl soll ein ganzes Volk umerzogen werden. Erst gestern sah ich einen jungen Landwirt, der mühsam von „Bäuerinnen und Bauern“ sprach. Noch vor wenigen Monaten verwendete man dazu das Wort „Bauernstand“.

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Und jetzt? BäuerInnenstand oder diverser Geschlechter-Bauernstand? Mehr Gerechtigkeit für alle durch korrekte Sprache, auch wenn jedermann und jederfrau weiß, was gemeint, etwa beim Bauernstand. Eine ideologisch geprägte Indoktrination am Lebensalltag vorbei, universitäre Kreise natürlich ausgenommen.

Gedankensplitter: die Macht der Sprache beim Gendern
Gedankensplitter: die Macht der Sprache beim Gendern

A u s  d e m  I n h a l t :

  • Klimawandel: Untergang der Zivilisation
  • Katastrophen: wohin das Auge blickt
  • Corona: Angstszenarien mit politischer Ansage
  • Energiekrise: „Raus aus der fossilen Sucht“
  • Asyldebatte: und eine neue Sprache – Manipulation durch Sprache?
  • Sprache: Ohne Worte in die Knechtschaft
  • Exekutive: Sie nimmt die Stimme, Sprache und Freiheit
  • Sprachverbote: Demokratie in der Sackgasse
  • Finanzen: Gelder und Schulden in Hülle und Fülle

Klimawandel:
Untergang der Zivilisation

Mit machtvollen Worten und Bildern in den Medien schürt die Branche das Feuer. Etwa mit Überschriften wie: „Hitzewellen erschaffen Todes-Wüsten“. Eine Manipulation durch Sprache. Damit aber nicht genug, es wird nachgelegt mit einer „ständig steigenden Zahl von Hitzetoten“. Als Verstärker der Botschaft sorgt ein Bild mit verbranntem Boden und einer grellen Sonne am Himmel.

„Ganze Regionen unbewohnbar“

Das nahe Zivilisations-Ende wird suggeriert, und dabei ziehen die Medienschaffenden noch einen Bericht der UNO und des Roten Kreuzes heran. „Schon in wenigen Jahrzehnten werden ganze Regionen unbewohnbar,“ wird spekuliert. Die Manipulation durch Sprache und Bilder dient der Durchsetzung politischer Agenden.

Menschen und ihr schuldiges Tun

Erst später im Text erfährt der zutiefst beunruhigte Leser, dass dieses Szenario erst wahrscheinlich wird, wenn „der Klimawandel so weitergeht wie bisher.“ Die unausgesprochene Forderung dabei ist offensichtlich. Er darf so nicht weitergehen.

Gedankensplitter: die Macht der Sprache beim Klimawandel
Gedankensplitter: die Macht der Sprache beim Klimawandel

Früher benutzte man Pest und Cholera, um Menschen von ihrem sündigen Tun zu überzeugen, heute ist es der Klimawandel. Botschaften des Todes und der Angst, um Menschen zu beugen, haben sich schon im Mittelalter bewährt.

Katastrophen: wohin das Auge blickt

Noch vor wenigen Jahren sprach man von einer wachsenden CO2-Konzentration in der Atmosphäre und wer ein wenig recherchiert, stellte schnell fest, dass der Anteil an unserer Atmosphäre bei rund vier Prozent liegt.

Der von den Menschen verursachte Anteil daran läge wiederum bei nur vier Prozent. Und der, ja der allein sei an einem Klimawandel schuld, der Mensch ist Schuld, Du bist schuldig – Deine 0,16 Prozent mitverschuldeter CO2-Belastung ist das Ende der Welt suggerieren Menschen, die sich selbst Klimaschützer nennen. Im Umkehrschluss steht dazu natürlich der Klimaleugner – Manipulation durch Sprache. Es gibt auch den Klima-Aktivisten, genau genommen aber sind wir alle Klima-Aktiv und damit Aktivisten.

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Sprache: Vom ‘schwarzen Mann’ zum Klima

Nachdem per Gesetzgebung nun das Aus für die Verbrenner-Motoren der Autos, für die Atomenergie und die Kohle beschlossen wurde, bleibt nun nur noch der Klimawandel. Und bei jeder Wetterverschiebung, bei jeder Naturkatastrophe zeigt er seine grässliche Fratze.

Vor allem bei jungen Menschen verfängt diese Symbolik. Früher sangen wir noch: „Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann?“ Heute undenkbar weil diskriminierend und das ist auch richtig so.

Dabei wollten wir als Kinder niemals nur ansatzweise diskriminieren. Der „schwarze Mann“ ist heute der Klimawandel, davor müssen wir uns alle fürchten. Die Manipulation durch Sprache und kein Ende in Sicht.

Corona: Angstszenarien
mit politischer Ansage

Es ist ganz so, wie bei der zu einer Pandemie erhobenen Erkrankung mit dem Corona-Virus. Wir müssen uns fürchten, nur eine Spritze vermag unser Leben zu retten. Und schlimm sind jene Menschen, die wir kurzum als Corona-Leugner abwerten.

Dieses Mantra artig vorgetragene Un-Verhalt hat die Wirtschaft über Monate lahm gelegt und auch unser Leben verändert. Nicht fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern der politische Wille war bestimmend und benutzte Manipulation durch Sprache und Bilder.

Sprachliche Manipulationen und Lockdowns

Gedankensplitter: die Macht der Sprache bei Corona-Maßnahmen
Gedankensplitter: die Macht der Sprache bei Corona-Maßnahmen

Drohkulissen von überfüllten Krematorien und Kliniken. Kinder, die Oma und Opa bedrohen, mit Freunden nicht mehr spielen durften. Lockdowns: Einsame Senioren in Heimen, geschlossene Restaurants und Geschäfte, Aussetzung der Grundrechte.

Wöchentlich mahnende Worte und Katastrophenmeldungen durch das RKI oder der Gesundheitsminister. Und die Maske erinnert die Bürger täglich eindrücklich: Wir haben eine gefährliche Pandemie. Mehr Manipulation durch Sprache geht kaum.

Kritik nicht erwünscht und FakeNews

Wer demonstriert oder widerspricht ist ein Nazi, Schwurbler, Aufwiegler und an der Spitze steht dann wohl der Demokratiefeind. Hausdurchsuchungen bei Richter, Anwälten und Ärzten. Es gibt auch Verhaftungen und Demonstranten wird der Prozess gemacht.

Kurzum, sie werden mit der Manipulation durch Sprache zu Unmenschen abgewertet. „Ihr seid raus aus dem gesellschaftlichen Leben“, formulierte es ein Politiker und die Ausgrenzung gab es in vielen Varianten. In Twitter wird es unter #wirhabenmitgemacht auf den Punkt gebracht.

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Energiekrise:
‘Raus aus der fossilen Sucht’

Der nächste an die Wand gemalte Teufel ist die Energiekrise, und sie hat ein Gesicht, nämlich das des Autokraten Wladimir Putin. Altkanzlerin Angelika Merkel sieht keinen Makel an der selbst herbeigeführten Gasabhängigkeit von Russland, auch nicht aus einem überhasteten und viel zu teuren Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie.

Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Katrin Göring-Eckardt fordert sogar: „Wir müssen raus aus der fossilen Sucht“. Und wieder erschallt Manipulation durch Sprache.

Bewusste Täuschung durch Sprache

Und wieder einmal: die Macht der Wörter mit einem sich einprägenden Wortbild. „Eine fossile Sucht“. Auch hier mit einer klaren Botschaft. Erstens: wir sind süchtig. Zweitens: nach „Fossilem“.

Auch hier weiß jeder, was gemeint ist, nämlich die Nutzung „fossiler Energien“. Dabei ist das Wort fossil in diesem Zusammenhang falsch, wird aber wiederum bewusst verwendet, eben Manipulation durch Sprache.

Eine wunderbare neue Energie

Etwas „Fossiles“ ist nämlich etwas sehr altes, also etwas, das aus der Zeit gefallen ist. Erneuerbare Energien hingegen sind positiv besetzt. Die Sonne scheint (fast) immer und der Wind weht (fast) immer.

Es ist etwas Gutes, etwas was uns Leben spendet, uns umgibt und wärmt. Wunderbar! Wer will dann noch auf „fossile Energien“ zurückgreifen.

Schuldig ist wer heizt

Die Bäuerin oder der Hausbesitzer, die verachtenswerter Weise ein Holzscheid in den teuren und mit modernem Heizkessel versehenen Kachelofen schieben, sollen sich schämen, sie zerstören die Umwelt, sind der Sünde der Klima-Änderung für schuldig befunden.

Gedankensplitter: die Macht der Sprache in der Energiekrise. Die Angst wächst, die Politik beschwichtigt.
Gedankensplitter: die Macht der Sprache in der Energiekrise. Die Angst wächst, die Politik beschwichtigt.

Ja, wir müssen „Deutschland entgiften“, so die Forderung der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Katrin Göring-Eckardt. Setzt sie Manipulation durch Sprache ein?

Ideologien und neue Wahrheiten

Der politische Alltag heizt sich immer mehr auf. Ideologien gleich Glaubenskämpfen ziehen die Akteure aus ihrem Register der universitären Bildung. Lebens- und Berufserfahrene fehlen dabei meistens. Der Ton wird härter, es wird polarisiert und da heiligt der Zweck der Mittel. Die Macht der Sprache, ja die Sprache selbst, steht auf dem Prüfstand. Schweigen erwünscht?!

Asyldebatte: und eine neue Sprache

Das alles klingt nach Verschwörungstheorie, ist es das wirklich? Bei einer aktuellen Asyldebatte im Deutschen Bundestag am 13. Oktober 2022 ging es ganz konkret um die Sprache, um Begrifflichkeiten, um die Wortwahl.

Darf man das Wort „Sozialtourismus“, wie von CDU-CSU-Vorsitzenden Friedrich Merz vor wenigen Wochen ausgesprochen, noch in den Mund nehmen? Probleme noch beim Namen nennen? Illegale Einwanderung an sich gäbe es nicht, merkt der Abgeordnete Julian Pahlke an.

Also bitte die Wörter „illegale Einwanderung“ aus der Sprache streichen. Auch hier wieder Manipulation durch Sprache, gewisse Interessen verfolgend?

Manipulation durch NS-Vergleiche

Auch der politische Vorwurf eines deutschen Sonderweges erinnere an NS-Speak. Dabei ist es kein Geheimnis, dass Altkanzlerin Angelika Merkel 2015 eben diesen deutschen Sonderweg beschritt.

Sehr zum Gefallen der „Gutmenschen“, die eben diese Entscheidung und Entwicklung begrüßten. Und auch hier wieder eine klare Sprache. Gute Menschen seien nur jene, die vorbehaltlos jede Einwanderung begrüßen. Manipulation durch Sprache, um politische Maßnahmen zu rechtfertigen.

Geschichte und Sprache wird umgeschrieben

Bereits aus dem offiziellen Sprachgebrauch verbannt ist das Wort „Asylanten“, also Menschen, die in Deutschland oder einem anderen europäischen Land um Asyl ansuchen. Dabei reichen allein diese vier Buchstaben aus, ihnen die nicht vorhandenen Grenzen zu öffnen, inklusive kompletter monetärer Grundversorgung.

Ein Traum für jeden Mini-Rentner nach Jahrzehnten harter Arbeit in Deutschland. Doch das Wort Asylant oder Asylsuchender ist verpönt, es diskreditiere die Menschen.

Es wird geächtet was nicht passt

„Aus diesem Blickwinkel werden dann der „Zustrom“, die „Massenflucht“, das „Einfallstor“, die „illegale Einwanderung“, der „Sonderweg“ und der „Pull-Faktor“ das, was die Grünen-Chefin Ricarda Lang bei Will „rechte Narrative“ nennt, welche die AfD stärkt,“ schreibt Focus-Online. Aber nein, Sprechverbote die gäbe es nicht. Manipulation durch Sprache?

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Asyl ohne Kompromisse und Augenmaß

Es gäbe auch keine guten oder schlechten Flüchtenden, so Julian Pahlke (Bündnis 90/Die Grünen) bei einem Asylantrag. Ob es sich dabei wirklich „um Flüchtende“ im Sinne der Genfer Konvention handelt, wird in der Praxis aber ebenso wenig untersucht. Ebenso die Frage der Herkunft und des Alters.

Sprache: Ohne Worte
in die Knechtschaft

Mit dieser Art ‘Political Correctness’ und Manipulation der Sprache geht der Journalist Julian Reichelt in seinem jüngsten Podcast hart ins Gericht. Er sagt, „wer keine Worte mehr hat, wer es nicht mehr wagt, sein Leben treffend zu beschreiben, der geht in die Knechtschaft.“

Gedankensplitter: die Macht der Sprache in der Asylkrise. Es darf nur eine Wahrheit geben.
Gedankensplitter: die Macht der Sprache in der Asylkrise. Es darf nur eine Wahrheit geben.

Es erinnert auch an dunkle Zeiten der Inquisition, die besonders in Deutschland gewütet hat. Ein falsches Wort, zur unrechten Zeit gesprochen, konnte auf dem Scheiterhaufen enden. Natürlich sind wir davon weit entfernt. Wie aber wäre es mit Jobverlust und gesellschaftlicher Ächtung?

Wenn Worte zur Waffe werden

Worte sind eben nicht „Schall und Rauch“, sie machen etwas mit uns. Manipulation durch Sprache ist Gang und Gäbe. Ein Sprechverbot sei eine Zermürbung des Geistes, so Reichelt. Und weiter: „Wer Menschen brechen will, nimmt Ihnen, was ihnen Halt und Identität stiftet.“

Dürfen wir uns noch trauen, anderer Meinung zu sein? Ja sogar einer der großen Parteien in Deutschland scheut sich, als ‘konservativ’ zu gelten und beugt sich willig dem Zeitgeist.

„Es steht geschrieben“

Ohne Worte übrigens gäbe es kein Grundgesetz, keine Rechtsprechung, kein gesellschaftliches Zusammenleben. Worte sind mehr, sie geben uns Sinn und Würde, ordnen unser Leben.

Wenn Worte austauschbar sind, sie relativiert werden, ihrer Bedeutung und ihres Zusammenhangs beraubt, dann ist alles beliebig. Jene Demagogen, die uns die Worte stehlen wollen, sind selbst Meister der Sprache und sie streben nach Macht. Manipulation durch Sprache ist kein Fremdwort für sie.

Exekutive: Sie nimmt die Stimme, Sprache und Freiheit

Die Macht der Wort und der Sprache erlebt in unseren Tagen noch ganz andere Auswüchse, wie etwa der Journalist Boris Reitschuster auf seinem Blog veröffentlicht. Die Berliner Polizei maße sich an, darüber zu urteilen, was Wahrheit ist, was gesagt oder auch nicht gesagt bzw. geschrieben werden dürfe. Einer Journalistin etwa spricht sie ihre berufliche Qualifikation ab und verweigert die Auskunft.

Wer entscheidet über ‘die Wahrheit’

Sie unterstellt, „Ihre Artikel sind gänzlich ungeeignet, Ihre journalistische Tätigkeit zu belegen, da sie weder der im Pressekodex geforderten Achtung vor der Wahrheit und der wahrhaftigen Unterrichtung der Öffentlichkeit noch der im Berliner Pressegesetz verlangten Wahrhaftigkeit und Sorgfalt im Hinblick auf Wahrheit genügen.“ Boris Reitschuster kommentiert diesen Vorfall mit den Worten: „Es darf nicht sein, was nicht genehm ist.“ Die Manipulation durch Worte kennt keine Grenzen.

Gedankensplitter: die Macht der Sprache schafft Unsicherheiten und Angst
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Elementare Grundrechte ausgehebelt

Das ist das Ende eines kritischen Journalismus, der Misstände aufzeigt und sie benennt, auch wenn es bei der Berliner Polizei oder von der Regierung verhängte Maßnahmen sind. Es ist eben keine Kleinigkeit, wenn unsere Grundrechte und unsere Würde als Menschen aufgehoben wird, und sei es durch Infektions-Schutz-Gesetze.

Sprachverbote:
Demokratie in der Sackgasse

Ja, Kritik ist nicht immer willkommen. Die Demokratie kann aber nicht ohne leben. Nicht umsonst ist sogar im Grundgesetz die Meinungsfreiheit, die Freiheit der Sprache und des geschriebenen Wortes verankert.

Im Geiste der Väter müsste Gleiches für das Internet gelten. Mit der Anklage von ‘Fake-News’ und ‘Hate-Speak’ werden unliebsame Wortmeldungen ausgelöscht bzw. manipuliert, was veröffentlicht wird und damit ein wesentlicher Teil unserer Demokratie darstellt. Auch hier greift die Manipulation durch Sprache.

Wahrheiten müssen ideologisch korrekt sein

Bei einer Ärztin genügte jüngst der Hinweis darauf, dass die Biologie nur zwei Geschlechter kennt. Darauf hin wurde ihr Account gesperrt. Man darf nicht mehr alles sagen in unserem Land, denn Wahrheiten sind oft unerwünscht und so wird Sprache eben manipuliert.

Am deutlichsten wird dies bei autoritären Systemen und Ideologien, die nur eine Wahrheit kennen. Wir sind auf dem Weg dorthin, wenn gesellschaftliche Probleme nicht mehr offen diskutiert und dargelegt werden.

Wahrheit zu unterdrücken führt unweigerlich zur Unterdrückung und langfristig zum Untergang. Manipulation durch Sprache hat in der deutschen Geschichte Schule gemacht.

Finanzen:
Gelder und Schulden in Hülle und Fülle

Ein Beispiel ist die so genannte ‘Schuldenbremse’. Übrigens wieder eine sehr kreative Wortschöpfung der Unwahrheit. Sie suggeriert, dass Schulden gebremst, also weniger werden. Doch genau das Gegenteil geschieht.

Die Auswirkungen der vom Staat mit Gewalt durchgesetzten Corona-Maßnahmen entschärfte man mit Milliarden-Sonderkrediten, die im Bundeshaushalt nicht erscheinen. Sondervermögen und Schattenhaushalte, eben Manipulation durch Sprache.

Bezahlt soll später werden

Focus-Online schreibt dazu: „Allein die verfassungsrechtlich tilgungspflichtigen Schulden aus Pandemiezeiten belaufen sich beim Bund auf nahezu 380 Milliarden Euro, die ab 2028 getilgt werden müssen.“

Das großzügige Verteilen von Geldgeschenken summiert sich, doch der Bürger und Wähler wird bei Laune gehalten. Bis 2028 wird sich schon irgend eine Lösung finden. Die dafür Verantwortlichen sind längst abgetreten und genießen ihre unglaublich hohen Pensionen und ihre Vermögen. Die Bürger, der kleine Mann und die kleine Frau, müssen zahlen, auch ihre Kinder und Enkelkinder.

Intransparenz:
die Spuren werden verwischt

Nicht anders ist es bei dem Sondervermögen Bundeswehr. Es werden eben mal 100 Milliarden Sondervermögen aus dem Nichts geschaffen und dafür das Grundgesetz geändert. Auch hier wieder Manipulation durch Sprache. Geld wird nicht gespart, sondern munter ausgegeben. Die Resultate überzeugen nicht immer.

Oben drauf setzt die Regierung nun noch einen Doppel-Wums von 200 Milliarden Euro, um die Bürger und Wähler bei der nächsten selbst verschuldeten Krise ruhig zu stellen. Ganz oben drauf liegen noch Milliarden-Verbindlichkeiten auf europäischer Ebene. Noch Fragen? Alles liegt schön fein verpackt unter dem Gabentisch.

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2 Kommentare

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