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	<title>Schicksal Archive - GEDANKENsplitter</title>
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	<description>Reflexionen über uns, die Welt und Veränderungen &#124; Ein Blog von Gerd Spranger</description>
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	<title>Schicksal Archive - GEDANKENsplitter</title>
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		<title>Den Lebenssinn finden und glücklich sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Spranger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2022 11:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Die großen Philosophen, Denker und auch Lebenskünstler schreiben über den Lebenssinn und das Lebensglück. Es bleiben Gedankensplitter. Doch sind wir uns einig, dass den Lebenssinn finden ohne Lebensglück nicht das ist, was wir wollen. Das ist wie alt werden in schwerer Krankheit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz ehrlich, ich weiß auch nicht wie Ihr Lebensglück aussieht. Dieser Artikel ist auch nicht der tausendste Ratgeber für das Lebensglück oder den Lebenssinn. Die großen Philosophen, Denker und auch Lebenskünstler haben darüber geschrieben. Es bleiben Gedankensplitter und damit auch den Lebenssinn zu finden. Doch sind wir uns einig, dass den Lebenssinn finden ohne Lebensglück nicht das ist, was wir wollen. Das ist so wie alt werden in schwerer Krankheit.</p>
<h3><span style="color: #993300;">Gibt es ein Recht auf das Glück?</span></h3>
<p>Einen Rechtsanspruch auf das Glück allerdings gäbe es nicht, schreiben viele Kommentatoren. Aus europäischer Sicht nicht, doch zu finden ist er in in den USA. In der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 zählen zu den unveräußerlichen Menschenrechten nicht nur Leben und Freiheit, sondern auch das Streben nach Glück (the pursuit of happiness).</p>
<p>Es fehlt in der Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 und bis heute sprechen manche Politiker den Menschen das Recht auf Glück ab. <img decoding="async" loading="eager" src="https://vg06.met.vgwort.de/na/8c92c7da56574cb18b7cce9b975ec762" alt="" width="1" height="1"></p>
<h3><span style="color: #993300;">Der Lebenssinn gibt dem Glück die Kraft</span></h3>
<p>Doch gerade weil Sie offenbar immer noch nach dem Lebensglück suchen und neugierig sind, nicht aufgeben, sich nicht mit dem Status Quo zufrieden geben, besteht für Sie Hoffnung. Lebensglück ist flüchtig und wandelbar, den Lebenssinn zu finden gibt den nötigen Tiefgang, die Stabilität, die ein Leben lang halten kann.</p>
<p>Es bleibt aber eine sehr individuelle Suche, denn es liegt im eigenen Ermessen, sein Leben sinnvoll zu gestalten, seine Möglichkeiten auszuschöpfen und seine Grenzen zu finden.</p>
<h3><span style="color: #993300;">„Das Warum“ treibt uns an</span></h3>
<p>Wir Menschen können ohne &#8218;dem Warum&#8216; nicht leben, selbst Hirnforscher bestätigen es. Doch am einfachsten machen es uns die kleinen Kinder mit ihrer immer wiederkehrenden Frage nach &#8218;dem Warum&#8216; vor.</p>
<p>Wir wollen es ganz einfach wissen, genau wissen und sind im Unwissen unzufrieden. Die Neugier treibt uns, die Neugier nach dem Leben, nach dem Sinn und Sein der Dinge. Die Neugier als Triebfeder allen Fortschritts und des Seins, sie ist in uns gelegt.</p>
<h3><span style="color: #993300;">Lebenssinn und Lebensweg finden</span></h3>
<p>Manche Menschen glauben es sei vergeblich einen für alle Menschen gültigen Lebenssinn zu finden und doch bewegt alle Menschen gleich die Frage nach dem Woher und dem Wohin unseres Lebens. Dabei ist es völlig egal aus welchem Kulturkreis oder welcher Epoche wir stammen.</p>
<p>Es ist elementar für unser Leben. Anderseits sind unsere Leben millionenfach verschieden und jeder muss seinen Lebenssinn und sein Lebensglück selbst finden, seinen ganz eigenen Lebensweg gehen.</p>
<h3><span style="color: #993300;">Zufall oder Glauben?</span></h3>
<p>Es bleibt also die grundsätzliche Frage, ob wir im Zufall, im Glauben oder im Schicksal unsere Antworten&nbsp; &#8211; auch oder gerade zum Thema Lebenssinn &#8211; finden. Vielleicht auch in allen drei Bereichen etwas von allem. Dass unser Leben als solches ein bloßes Produkt des Zufalls sei, kann so nicht richtig sein. Es ist im Idealfalle das Ergebnis der Liebe zweier Menschen und unser Werden ein Wunder für sich.</p>
<p>Kein Zufall, sondern ein biologisch und gentechnisch genauestens vorgegebene Entwicklung. Die kleinste Abweichung davon hat bereites katastrophale Folgen, führt zur Missbildung oder zum Tod. Auf „Zufall“ beruht kein brauchbares Computerprogramm und noch nicht einmal ein Auto.</p>
<p>Lesen Sie auch:</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ptNM0gPvnQ"><p><a href="https://gedankensplitter.com/freiheit/die-macht-der-worte">Die Macht der Worte</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Die Macht der Worte&#8220; &#8212; GEDANKENsplitter" src="https://gedankensplitter.com/freiheit/die-macht-der-worte/embed#?secret=fqC9JfzQcg#?secret=ptNM0gPvnQ" data-secret="ptNM0gPvnQ" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<h3><span style="color: #993300;">Ist das Leben doch eine Frage des Schicksals?</span></h3>
<p>Unser menschliches Gehirn funktioniert im Zusammenspiel von Billionen von Nervenverbindungen wo nichts dem Zufall überlassen ist und in einer Handvoll Humuserde sollen soviel Mikroorganismen leben wie Menschen auf dieser Erde. Der Lebenssinn also kann kein Produkt des Zufalls sein.</p>
<p>Und dennoch bestimmen viele „Zufälle“ unser Leben, oder ist es Schicksal? Schicksal, dass die Inflation stark ansteigt, in Europa wieder ein Krieg wütet oder der Euro an Wert verliert? Schicksal, Zufall oder des Menschen Ungeschick, beherrscht von Korruption und Gier?</p>
<p>„Du kannst nicht zwei Herren dienen, nicht dem Mammon (Geld &amp; Macht) und Gott“, konstatiert bereits Jesus Christus vor 2000 Jahren (Mat.6/ Luk.16).</p>
<h3><span style="color: #993300;">Die Suche nach dem Sinn ist in unsere Hände gelegt</span></h3>
<p>Die Epoche, das soziale Umfeld, unser Elternhaus – all das lässt sich nicht planen. Wir sind hier und in das Leben gestellt, ohne unser bewusstes Zutun. Es ist wohl eher Schicksal als Zufall. Unsere Lebensepoche, unser wirtschaftliches, soziales und familiäres Umfeld geben den Rahmen vor, in dem wir Menschen unser Leben entfalten.</p>
<p>Das Suchen nach dem Lebenssinn und dem Glück des Lebens ist in unsere Hände gelegt, ist uns in die Wiege gelegt. Wenn wir Glück haben, begleiten uns dabei Eltern, Freunde und Förderer.</p>
<h3><span style="color: #993300;">Die Kraft unserer Entscheidung</span></h3>
<p>Die Frage nach dem Glauben, nach Gott und der Bestimmung unseres Lebens, ist eben jene Triebfeder, die uns nach dem Lebenssinn suchen lässt. Es heißt nicht die Verantwortung abzugeben, sondern vielmehr ihr gerecht zu werden, um unserer Selbst willen, unserer Umwelt und unserer Mitmenschen zuliebe.</p>
<p>Der christliche Glaube gibt uns im Bild vom „Baum der Erkenntnis“ von Angebinn an das Symbol unserer ganz eigenen Entscheidungskraft. Das Leben ist uns gegeben, doch was machen wir daraus?!</p>
<h3><span style="color: #993300;">Die Konstante im Wandel finden</span></h3>
<p>Je nachdem, welchen Präferenzen wir den Vorzug geben, wird es für unser Leben, unseren Lebenssinn und unseer Lebensglück entscheidend sein. Unsere Entscheidungen aber sind auch eine Frage &#8218;des Werdens&#8216;, je nach Alter, Lebensabschnitt und Umständen, die uns immer wieder Korrekturen abverlangen.</p>
<p>Das Glück ist nichts statisch Festes und Unwandelbares. Was heute größtes Glück sein mag, kann morgen bereits zum Alltag werden. Nicht so, finden wir unseren Lebenssin. Er ist dem Wechsel von Licht und Schatten gewachsen. Es gibt aber einige gute Wegweiser, die zumindest eine Richtung vorgeben.</p>
<figure id="attachment_138" aria-describedby="caption-attachment-138" style="width: 434px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/10/lebensglueck_finden_pixabay_path.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-138" src="https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/10/lebensglueck_finden_pixabay_path-300x95.jpg" alt="Der Lebenssinn scheint uns manchmal verstellt zu sein" width="444" height="141" srcset="https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/10/lebensglueck_finden_pixabay_path-300x95.jpg 300w, https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/10/lebensglueck_finden_pixabay_path-1024x326.jpg 1024w, https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/10/lebensglueck_finden_pixabay_path-768x244.jpg 768w, https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/10/lebensglueck_finden_pixabay_path-1536x489.jpg 1536w, https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/10/lebensglueck_finden_pixabay_path-189x60.jpg 189w, https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/10/lebensglueck_finden_pixabay_path.jpg 1920w" sizes="(max-width: 444px) 100vw, 444px" /></a><figcaption id="caption-attachment-138" class="wp-caption-text">Der Lebenssinn scheint uns manchmal verstellt zu sein</figcaption></figure>
<h3 style="text-align: center;"><strong><span style="color: #993300;">S I E B E N&nbsp; &nbsp;R A T S C H L Ä G E</span></strong></h3>
<h3><span style="color: #993300;">Segen und Fluch des Geldes</span></h3>
<p>„Geld macht nicht glücklich“ sagen vor allem jene, die genug davon haben. Ein Coach (Erfolgstrainer) sagte mir einmal, er kenne einige Leute, die trotz eines größeren Vermögens nicht glücklich seien. Er kenne aber noch viel mehr Leute, die wegen eines nicht vorhandenen Vermögens täglich mit vielen Problemen konfrontiert sind.</p>
<p>Andere sagen, dass Geld zwar nicht glücklich mache, es beruhige aber ungemein. Sprechen wir also vom Glück oder Unglück des Geldes, dann vor allem wenn es reichlich vorhanden ist. Für das nötige wirtschaftliche und soziale Leben bleibt es unabdingbar. Es gibt also selbst hier keine leichten Antworten beim Thema &#8222;den Lebenssinn finden&#8220;.</p>
<p>Lesen Sie auch:</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="pIsScpkQxg"><p><a href="https://gedankensplitter.com/freiheit/und-immer-wieder-lockt-der-sueden">Und immer wieder lockt der Süden</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Und immer wieder lockt der Süden&#8220; &#8212; GEDANKENsplitter" src="https://gedankensplitter.com/freiheit/und-immer-wieder-lockt-der-sueden/embed#?secret=1O7nSlyAYW#?secret=pIsScpkQxg" data-secret="pIsScpkQxg" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<h3><span style="color: #993300;">Was beflügelt Sie?</span></h3>
<p>Was fällt Ihnen leicht im Leben. Was treibt Sie an, gibt Ihnen Energie und lässt Sie positiv denken? Entdecken Sie ihre Leidenschaft und das damit verbundene Kraftwerk für innere Stärke und Erfolg. Wir werden ihn eher erreichen, wenn wir tun, was uns leichtfällt und wir uns dafür gerne engagieren.</p>
<p>Nicht immer funktioniert die Formel, „Mache Dein Hobby zum Beruf“, denn Sachzwänge verlangen uns häufig einen anderen Lebensweg ab. Berufliche Entscheidungen aber müssen nicht für immer gelten, das Leben selbst stellt die Weichen häufig neu. Das gilt auch für den privaten Bereich.</p>
<h3><span style="color: #993300;">Offen sein für Veränderungen</span></h3>
<p>Wenn jeder Mensch das Recht auf Glück hat, so auch auf sein eigenes Unglück. Es ist aber nicht klug, daran festzuhalten, es ist ein lauter Schrei nach Veränderung, denn das Leben ist in einer Schieflage, in einer negativen Abwärtsspirale.</p>
<p>Da gibt es nur eine Lösung, nämlich sich davon zu befreien. Zunächst aber müssen Sie sich Klarheit über Ursachen und Auslöser dafür verschaffen. Stehen Sie vor einem Burnout, haben Sie falsche Freunde, zu wenig Zeit für eigene Bedürfnisse?</p>
<p>Veränderungen brauchen gelegentlich etwas Zeit, doch wenn Sie sich keine Ziele setzen, wird sich eben nichts ändern und die Spirale dreht sich weiter. In welche Richtung? Auch Veränderungen helfen auf dem Weg hin den Lebenssinn finden zu wollen oder einfach für ein erfüllteres Leben.</p>
<h3><span style="color: #993300;">Neue Ziele im Leben finden</span></h3>
<p>Treten Sie gedanklich aus dem Alltag heraus. Entdecken Sie neue Hobbys und planen Sie eine Urlaubsreise. Lernen Sie neue Leute kennen und besuchen ein Konzert, eine Ausstellung. Gehen Sie unter Menschen, trinken einen ruhigen Capuccino in einem belebten Einkaufszentrum.</p>
<p>Beobachten Sie die Menschen um sich herum oder wandern Sie in der freien Natur. Öffnen Sie ihren Geist und ihre Sinne, sie sind dafür geschaffen. Gibt es Bereiche, die Ihnen am Herzen liegen? Engagieren Sie sich dafür, schaffen Sie Zeitfenster für Dinge, die Ihnen wichtig sind.</p>
<h3><span style="color: #993300;">Relaxen und sich Zeit nehmen</span></h3>
<p>Erst 1965 wurde in Deutschland die 40-Stunden-Woche gesetzlich verankert und liebe europäische Nachbarn unterstellen uns Deutschen, wir würden leben um zu arbeiten. Das hat sich zwar mit einen steigenden Anteil an Rentnern und einem wachsenden Freizeitmarkt etwas geändert, dennoch trifft es auf viele Menschen zu, auch auf Sie?</p>
<p>Selbstreflexion und Besinnung braucht Zeit um nicht das Wesentlich aus den Augen zu verlieren. Nehmen Sie sich diese Zeit. Einen Lebenssinn zu finden ist kein Selbstläufer. Nehmen Sie sich Zeit für eine innere Einkehr, für Ruhe, Gebet und Meditation. Schaffen Sie ein Gegengewicht zum Alltag, seien Sie gut zu sich selbst. Sie wollen den Lebenssinn für sich selbst finden.</p>
<h3><span style="color: #993300;">Dankbarkeit gibt Kraft und Stärke</span></h3>
<p>Der größte Feind der Dankbarkeit ist die uns allzeit umgebende Werbung. Schon im Garten Eden sah Eva, dass die Frucht schön und begehrenswert war. Und die Werbung setzt alles daran ihre Waren und Dienstleistung als solche zu präsentieren, in uns ständig neue Bedürfnisse zu wecken, die wir eigentlich gar nicht hätten.</p>
<p>Für Dankbarkeit ist darum ein „Inne-Halten“ notwendig, eine Bewusst-Werdung hin zu dem was wir haben. Und das geht weit über materielle Dinge hinaus. Sagen wir Danke für einen Tag voller Möglichkeiten, für unsere Gesundheit, für liebe Menschen, neue Aufgaben und Herausforderungen.</p>
<p>„Seit dankbar in allen Dingen“ (1.Thes. 5) ist schon in der Heiligen Schrift zu lesen und fügt hinzu: „denn dies ist Gottes Wille“. Dankbarkeit gibt uns Kraft und Stärke, befreit vor Angst und Sorgen. Den Lebenssinn finden Sie mitunter dort, wo Sie Danke sagen.</p>
<h3><span style="color: #993300;">Gewinnen Sie Klarheit für ihr Leben</span></h3>
<p>„Viele Menschen planen ihren Urlaub besser als ihr Leben“, behaupten manche Erfolgs-Coaches. Und tatsächlich lassen wir uns von unserem Alltag häufig viel zu sehr gefangen nehmen, um einen klaren Kopf zu behalten.</p>
<p>Um Klarheit für unser Leben und unseren Lebenssinn zu erhalten hilft es sich mit der eigenen Bestimmung auseinander zu setzen. Gibt es eine Bestimmung für ihr Leben? Wenn der göttliche Funke in ihnen schlägt, dann ganz sicher. Doch auch darüber hinaus trägt das Leben Aufgaben an Sie heran. Welche passen für Sie, was tut Ihnen gut, was bringt Sie weiter?</p>
<p>Schaffen Sie Klarheit im Leben, besinnen Sie sich auf Ihre Stärken. Benötigen Sie Hilfe, dann suchen Sie das Gespräch mit guten Freunden und Ratgebern, seelsorgerlichen Beistand oder psychologische Hilfe.</p>
<p>Den Lebenssinn finden mit Sicherheit, wenn Sie ihn auf einem der genannten Wege suchen. Viel Glück dabei. Und noch ein &#8218;privater Tipp&#8216; zum Schluss: Lesen Sie die Bergpredigt und in die Psalmen. Sie werden viele Impulse und Anregungen bekommen.</p>
<p>Lesen Sie auch:</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="BKd2YeWvAM"><p><a href="https://gedankensplitter.com/freiheit/heil-sein-fordert-den-ganzen-menschen">Heil sein fordert den ganzen Menschen</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Heil sein fordert den ganzen Menschen&#8220; &#8212; GEDANKENsplitter" src="https://gedankensplitter.com/freiheit/heil-sein-fordert-den-ganzen-menschen/embed#?secret=3meYI454F6#?secret=BKd2YeWvAM" data-secret="BKd2YeWvAM" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Leben schreibt seine eigenen Geschichten</title>
		<link>https://gedankensplitter.com/freiheit/das-leben-schreibt-die-besten-geschichten</link>
					<comments>https://gedankensplitter.com/freiheit/das-leben-schreibt-die-besten-geschichten#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Spranger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2022 14:50:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Israel]]></category>
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		<category><![CDATA[Lebensgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Jakob: Alte Erzählungen die zeigen: Das Leben schreibt seine eigenen Geschichten Weisheit, Lebensbilder die unserer Zeit entrückt zu sein scheinen und uns doch so Nahe sind. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading" id="was-ist-meine-bestimmung">Was ist meine Bestimmung?</h2>


<p>Lebensgeschichten: Ich lade Sie zu einer Reise in Lebensgeschichten ein. Zeitlose Geschichten, die uns viele Aspekte und Zufälligkeiten nahe bringen, uns reflektieren lassen. Alte Geschichten voller Weisheit, Lebensbilder die unserer Zeit entrückt zu sein scheinen und uns doch so Nahe sind. Gerade im Alten Testament finden sich viele Lebensgeschichten und sie zeigen: Das Leben schreibt seine eigenen Geschichten. Und wie durch ein Brennglas stellt sich häufig die Frage nach der Bestimmung, auch nach der eigenen.</p>



<p> Dabei werden Sie weder mit religiösen Statements noch mit dogmatisch so genannten Wahrheiten konfrontieren. Das ist nicht ihr Charakter. Sie erzählen nur, lassen uns teilhaben, das Leben schreibt seine eigenen Geschichten. Es sind Episoden „mitten aus dem Leben“. Wenn Ihnen die Erzählungen geläufig sind, umso besser, wenn nicht, so ist es für Sie vielleicht ein erster Zugang dazu. Den Anfang bildet eine kleine Serie über das Leben von Jakob. Auch für Jakob war die Frage seiner Bestimmung zentral für seine Lebensreise. <img decoding="async" loading="eager" width="1" height="1" src="https://vg06.met.vgwort.de/na/6566e47afe6243d18347dd45de07fab3" alt=""> </p>


<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#000000ad" id="lebensgeschichten-vom-schicksal-geschlagen-und-nie-aufgegeben">Lebensgeschichten: Vom Schicksal geschlagen und nie aufgegeben</h3>


<p>Jakob war noch gar nicht geboren, da wird sein Schicksal bereits in Genesis 25 vorgezeichnet. „Er, der Jüngere, wird über den Älteren herrschen“, wird seiner Mutter in einer Version zugetragen, was zeitlebens der beiden Brüder aber nie geschieht. Es ist die Rede von zwei Völkern, deren Väter Esau und Jakob sein werden. Und als ein Zeichen dafür hält Jakob ganz ungewöhnlich die Verse seines Zwillingsbruders Esau. Jakob, der Fersenhalter zeichnet ihn allein schon seines Namens wegen als jemand aus, der betrügt, mit List seinen Vorteil sucht, das ist zumindest die Meinung vieler Gelehrter, aber nicht aller.</p>



<p>Sein Weg scheint vorgegeben und dennoch erfahren wir wenig über das Leben seiner Jugend. Erst später entfaltet sich seine Lebensgeschichte. Die Erzählung seiner Jugend beschränkt sich auf wenige Ereignisse, die dem jungen Jakob aber die Weichen stellen. Sieht man die Geschichte etwas aufmerksam an, zeigt sich auch ein anderes Bild, das Leben schreibt seine eigenen Geschichten.</p>



<p>Eigentlich sollte er ein Auserwählter sein, doch er ist voller List, der in einem langen Leben seinen Weg finden muss, häufig vom Schicksal geschlagen und doch gibt er nicht auf, stellt sich allen Widrigkeiten mutig entgegen. Ein Schicksal das packt, fesselt, Mut macht und zugleich Abgründe menschlichen Handelns aufzeigt, offen und schonungslos. Seine Geschichte moralisiert nicht, sie wird uns in einer packenden Erzählung im Ersten Buch Mose vor Augen gestellt.</p>


<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#000000ad" id="die-vorgeschichte-zum-leben-von-jakob">Die Vorgeschichte zum Leben von Jakob</h3>

<figure id="attachment_43" aria-describedby="caption-attachment-43" style="width: 830px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-43" src="https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/07/nomaden-1024x537.jpg" alt="" width="840" height="441" srcset="https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/07/nomaden-1024x537.jpg 1024w, https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/07/nomaden-300x157.jpg 300w, https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/07/nomaden-768x403.jpg 768w, https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/07/nomaden-114x60.jpg 114w, https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/07/nomaden.jpg 1121w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><figcaption id="caption-attachment-43" class="wp-caption-text"><em><span style="color: #800080;">Auch heute noch leben Nomaden in großen Familienverbänden. Sie sind Handwerker, Händler, Viehzüchter und Bauern in Person. Sie versorgen sich selbst, sind weitgehend autark und vielfach begabt. Das Leben schreibt seine eigenen Geschichten. Vom Schicksal erwählt oder getrieben? Auf sich gestellt, in Netzwerken eingebunden, von Gott gesegnet? Was machen wir daraus?</span></em></figcaption></figure>
<p>Jakob und Esau sind zweieiige Zwillinge und in ihrer Persönlichkeit grundverschieden. Ohne viel über ihr Heranwachsen, ihre Kindheit zu erzählen wird dieser sich daraus ergebende Konflikt dennoch kurz und prägnant verdeutlicht. Esau, ein erfolgreicher Jäger ist der Liebling seines Vaters Isaak und Jakob, eher der Muse und dem häuslichen Umfeld zugetan, der Liebling seiner Mutter.</p>
<p>Ein klassischer Konflikt der sich in einer einzigen Begebenheit unvermittelt entlädt. Ist die Frage, was ist meine Bestimmung, damit schon beantwortet? Jakob luchst seinen Bruder, der hungrig von der Jagd kommt, mit einem Linsengericht das Erstgeburtsrecht ab. Unglaublich, dreist von Jakob und ebenso unglaublich ignorant von Esau. Er scheint auf das &#8218;Erbe der Väter&#8216; nicht viel zu geben. Das Leben schreibt seine eigenen Geschichten</p>
<h3><span style="color: #800080;">Jakob ringt um seine Bestimmung</span></h3>
<p>Esau hatte jetzt Hunger, großen Hunger und war ermattet. Er lebt ganz im Moment, Wort-Spielereien sind nicht seine Welt. „Siehe, ich gehe hin zu sterben, und wozu mir da das Erstgeburtsrecht?“ Ein warmes und kräftigendes Essen erschien für den Moment ungleich erstrebenswerter. Jakob seinerseits lässt nicht locker, lässt seinen Bruder schwören bevor er sein Essen teilte. Das Leben schreibt die besten Geschichten.</p>
<p><strong><span style="color: #993300;">Das könnte Sie auch interessieren:</span></strong><br /><strong><span style="color: #993300;">Stress abbauen oder auf Dauerschleife stellen</span></strong><br /><a href="https://gedankensplitter.com/freizeit/stress-abbauen-oder-auf-dauerschleife-stellen" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #993300;">Zum Artikel</span></strong></a></p>
<p>Es ist das Vorspiel zu einem noch viel tieferen Fall, der das Leben beider prägen wird und Auftakt zur packenden Geschichte von Jakob ist. Er betrügt nach allen Regeln der Kunst seinen erblindeten alten Vater Isaak auf Rat und mit Hilfe seiner Mutter Rebekka mit der Frage im Herzen: Was ist meine Bestimmung? Nicht vergessen werden aber sollte, dass Rebekka die Berufung von Jakob in ihrem Herzen trug.</p>

<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#000000ad" id="das-leben-schreibt-seine-eigenen-geschichten">Das Leben schreibt seine eigenen Geschichten</h3>

<p>Isaak will sein Erbe regeln und erbittet von seinem Liebling Esau, dem festlichen Anlass gemäß, ein besonderes Gericht, einen frisch zubereiteten Wildbraten. Esau macht sich gleich darauf auf die Jagd. Er klärt seinen Vater Isaak über den Verkauf des Erstgeburtsrechtes nicht auf. Esau bleibt so sein bevorzugter Sohn. Seine Frau Rebekka aber erfährt von den Plänen ihres Mannes und sie instruiert Isaak zum perfekten Betrug.</p>
<p>Sie richtet selbst ein Wildbret nach allein Regeln der Kochkunst zu, ganz so, wie es ihr Mann liebt. Jakob bereitet Sie auf die Begegnung mit dem Vater ebenso perfekt vor und Jakob ist ein gelehriger Schüler. Er lügt seinen alten erblindeten Vater gleich mehrfach an, gibt sich als Esau aus, trägt die Kleidung seines Bruders und serviert das geforderte Lieblingsgericht, von seiner Mutter zubereitet. Ja, das Leben schreibt seine eigenen Geschichten.</p>
<p>Selbst auf gezielte Nachfrage seines Vaters Isaaks hält er an dem Betrug fest und erhält so über das Erstgeburtsrecht hinaus auch den Segen des Älteren mit allen Konsequenzen, er wird zum Stammvater von Israel. Auch hier wird die Geschichte nur erzählt, sie wertet nicht, berichtet aber ausführlich über die zu Herzen gehende Wehklage des Esaus. Hinter all dem aber steht das Wissen eines Gottes, der die Herzen kennt.</p>

<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#000000ad" id="esau-treiben-gedanken-der-rache-um">Esau treiben Gedanken der Rache um</h3>


<p>Der geprellte Bruder wird nur noch von einem Gedanken beherrscht: Mord. Jakob ist zu weit gegangen. Für jeden Krimi eine Steilvorlage was die Dramatik der Situation betrifft, doch es ist der Anfang einer Geschichte, die sich ganz anders entwickelt. Das Schicksal schlägt mehrfach zu und zeichnet die Lebensgeschichte der Brüder Esau und Jakob. </p>



<p>Zunächst flüchtet Jakob allein in der Fremde. Ohne Familie, ohne Freunde, ohne Besitztum – wie eine Ausgestoßener zieht er in ein fremdes Land, um dort bei einer entfernten Verwandtschaft, die er persönlich nie kennengelernt hat, Zuflucht zu suchen. Er hat es sich nicht ausgesucht, das Leben schreibt seine eigenen Geschichten.</p>



<p>Hier beginnt die Reise von Jakob, dem Erzväter des Volkes Israel. Das überaus erstaunlich daran: mit ihm solidarisiert sich der Gott des Alten Testaments. Mehrfach heißt es: „Ich bin der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs“. Es sind diese Lebensgeschichten, die am Beginn des &#8218;Alten Testament&#8216; stehen. Es legt die Grundlage zum &#8218;Neuen Testament&#8216;, zu den Evangelien und dem Christentum. </p>



<p class="has-vivid-red-color has-text-color"><strong>Das könnte Sie auch interessieren:<br>Die Kunst des Lebens<br><a href="https://gedankensplitter.com/allgemein/die-kunst-des-lebens" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zum Artikel</a></strong></p>



<p>Für sich gesehen geben diese Geschichten voller Schicksale und Weisheiten viel Stoff aus dem Leben. Sie reichen hinüber bis zu unserer heutigen Generation, der letzten Generation, wie sich einige junge Menschen ja sehen. Die Geschichten erzählen ohne zu moralisieren. „Das Schicksal schaut zu“ und greift gelegentlich in Form des alttestamentlichen Gottes Jahwe ein.</p>


<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#000000ad" id="jakob-wird-mit-der-lebensluege-konfrontiert">Jakob wird mit der Lebenslüge konfrontiert</h3>

<figure id="attachment_44" aria-describedby="caption-attachment-44" style="width: 170px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-44 size-medium" src="https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/07/jakobs_leiter-180x300.jpg" alt="Wie mag Jakob die Vision der Himmelsleiter erschienen sein?" width="180" height="300" srcset="https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/07/jakobs_leiter-180x300.jpg 180w, https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/07/jakobs_leiter-36x60.jpg 36w, https://gedankensplitter.com/wp-content/uploads/2022/07/jakobs_leiter.jpg 463w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /><figcaption id="caption-attachment-44" class="wp-caption-text"><span style="color: #666699;"><em>Wie mag Jakob die Vision der Himmelsleiter erschienen sein?</em></span></figcaption></figure>
<p>Gerade eben noch genoss Jakob wohl behütet als Sohn einer reichen Nomadenfamilie und Liebling seiner Mutter alle Privilegien eines behüteten Umfelds. Auf einmal steht er ganz am Rand, ja außerhalb eines so sicher geglaubten Lebens. Er flüchtet vor einem Bruder, der wegen seines Betrugs Rache im Sinn hat und ihm nach dem Leben trachtet.</p>
<p>Jakob ein Herrscher seines Bruders? Ganz und gar nicht, im Gegenteil. Er ist der Verfolgte und muss um sein Leben bangen. Jakob der Segensträger und Erbe, der Stammvater von Israel? Ganz und gar nicht. Das Leben schreibt seine eigenen Geschichten. Er ist gerade noch mit dem nackten Leben davon gekommen, ein Betrüger auf der Flucht.</p>
<h3><span style="color: #993366;">Am Tiefpunkt eine göttliche Vision</span></h3>
<p>Die Geschichte erzählt nichts über den Gemütszustand und der persönlichen Not von Jakob wegen seines selbst verschuldeten Unheils. Sie führt uns in eine ganz andere Episode hinein. Längst dürfte es ihm klar geworden sein, er hat den sprichwörtlichen Bogen überspannt. Sein Betrug und seine Kühnheit haben sich für ihn nicht ausbezahlt, er ist am Tiefpunkt seines Lebens angelangt, seines bisherigen Lebens.</p>
<p>Damit aber nicht genug, denn das Leben schreibt seine eigenen Geschichten. Er muss eine weitere Lektion lernen und die erhält er in einer nächtlichen Vision, das Schicksal schlägt erneut zu. Gott erscheint ihm und spricht ganz konkret in seine Lebenssituation.</p>
<h3><span style="color: #993366;">Jakobs Vision und Gottes Zusage</span></h3>
<p>Er zeigt sich hoch erhoben auf einem Tempelberg und Engel steigen zu ihm auf und nieder. Mit allem hat Jakob wohl gerechnet, doch damit nicht. Eine Unwirklichkeit, der Schrecken überfällt ihn und er empfindet sein Nachtlager als einen Ort voller Schrecken. Es ändert alles für ihn. Plötzlich ist klar, er steht mit seinem Leben, mit seinem Tun vor Gott, inmitten des Lebens das seine ganz eigene Geschichte schreibt.</p>
<p>Das war so nicht wirklich eingeplant. Bislang konnte er sich ganz auf seine eigene Schlauheit verlassen, und erschlich sich so den Segen des Ältesten für ein Linsengericht, und damit nahm man es in jenen Tagen sehr genau. Es gab keine weltliche Instanz, keine Gerichte, niemand den man anrufen konnte. Nicht im Falle Jakobs, denn sein Vater Isaak war der Stammesfürst.</p>

<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#000000ad" id="eine-verheissung-und-reise-ins-ungewisse-in-eine-neue-freiheit">Eine Verheißung und Reise ins Ungewisse, in eine neue Freiheit?</h3>


<p>Häufig zeigt sich dieser Gott als heilig und unnahbar, und auch in der Version Jakobs wohnt er in einem Tempel hoch im Himmel. Er schleudert aber nicht Blitze und Feuer wegen seiner Untaten, nein, er hat Größeres im Sinn und einen eigenen und langen Weg für Jakob. Bereits vor über 100 Jahren vorgezeichnet durch den Großvater Jakobs, durch Abraham. Sollte Jakob durch seine Taten das alles zunichte machen? Kaum vorstellbar.</p>



<p>Dieser Gott nimmt ihn so wie er ist und schickt ihn auf dem Weg, nicht ohne zuvor jene Verheißung zu wiederholen, die er bereits Abraham gab. Ja, das Leben schreibt seine eigenen Geschichten, hat es auch mit Abraham gemacht. Und noch etwas gab Gott dem Jakob mit auf den Weg. Er sicherte ihm zu bei ihm zu sein, ihn zu behüten und wohlbehalten und in Freiheit wieder in das verheißene Land zurückführen. Er betraute Jakob mit einer Mission, ohne dass dieser freilich wusste was ihn erwartet und letztlich auch nicht wohin in die Reise wirklich führen würde.</p>


<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#000000ad" id="harte-lebenszeit-mit-vielen-herausforderungen">Harte Lebenszeit mit vielen Herausforderungen</h3>


<p>Das Land vor ihm war ihm fremd. Es war ihm aber ein ‘Happy-End’ versprochen und daran konnte er sich in schweren Stunden – und von denen warteten einige auf ihn – Mut zusprechen. Zugleich aber musst er vertrauen lernen, denn eine lange (Lebens-) Reise erwartete ihn und seine augenblickliche Situation war wenig dazu angetan, ihn in eine unbeschwerte Fröhlichkeit zu versetzen. Ganz im Gegenteil. Jakob bekam es mit der Angst zu tun.</p>



<p>Er war nicht nur auf der Flucht vor seinem Bruder und in der Fremde, sondern nun erfuhr er noch eine reale Gottesbegegnung, das konnte er kaum ertragen. Das Leben schreibt seine eigenen Geschichten. Und doch wäre Jakob nicht er selbst gewesen, wenn er den für ihn günstigen Zuspruch nicht für seine Situation zu nutzen gewusst hätte. Trotz aller Angst die ihn befiel, hatte er Mut und Persönlichkeit genug einen Geschäftsabschluss zu formulieren. </p>



<p>Sinngemäß sagte er: Okay, wenn das so ist, dann sollst Du auch mein Gott sein – und jetzt kommt seine Bedingung. Wenn Du mich hier wieder rausholst und ich wieder in meines Vaters Haus zurück kehren kann. Um nichts dem Zufall zu überlassen, setzte er an diesem Ort auch noch einen Gedenkstein und die Reise von Jakob nimmt ihren Anfang, er zieht gegen Osten, in das Land des Morgens.</p>


<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#000000ad" id="begegnung-in-einem-fremden-land">Begegnung in einem fremden Land</h3>


<p>Er hatte ein Ziel, nämlich Haran an der alten Handelsstraße, 450 Kilometer nordöstlich von Damaskus. Hier trennten sich die Karawanenwege von Babylon nach Kleinasien und von Syrien nach Ägypten. Abraham brach von hier aus in das verheißene Land auf, Jakobs Onkel war immer noch dort ansässig. Für Jakob wurde es eine Reise zu Fuß über einige hundert Kilometer hinweg auf einsamen Pfaden und belebten Handelswegen.</p>



<p>Ein zu dieser Zeit, vor rund 4000 Jahren, nicht ganz ungefährliches Unternehmen für einen allein reisenden Mann. Das Leben schreibt seine eigenen Geschichten. Gewöhnlich reisten die Menschen in größeren Gruppen. Endlich, nach einigen Wochen der Unsicherheiten und Strapazen erreichte er die Region der Handelsmetropole Haran und machte sich auf die Suche nach der Familie.</p>


<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#000000ad" id="sind-die-familiaeren-bande-stark-genug">Sind die familiären Bande stark genug?</h3>


<p>Nun, von seiner Mutter Rebekka wusste er, dass die Familie von Laban Nomaden waren und einige Schafherden besaßen. Damit kannte sich Jakob aus, auch seine Eltern waren Nomaden und viele Schafherden, Ziegen und Kamele gehörten zu ihrem Besitz. So nahm er allen Mut zusammen, näherte sich einem Brunnen um den eine Schafherde mit ihren Hirten lagerte. Und wieder einmal: Das Leben schreibt seine eigenen Geschichten.</p>



<p>Er gab sich ihnen gegenüber als einer von Ihnen zu erkennen, sprach sie als Brüder an. Waren sie aber wirklich friedlich, oder sahen sie in ihm einen Fremden und eine leichte Beute? Ganz sicher konnte Jakob nicht sein, auch wenn er kräftig und großgewachsen war, denn gleich drei Herden lagerten am Brunnen. Jakob aber hatte Glück, ja, sie kannten seinen Onkel Laben und seine Sippe und eine weitere Herde näherte sich dem Brunnen.</p>



<p>Sie wollen die Geschichte im Original lesen?<br>Einer der besten deutschen Übersetzungen online.<br><a href="https://www.schlachterbibel.de/de/bibel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zum Link</a></p>


<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#000000ad" id="die-lebensgeschichte-nimmt-ihren-neuanfang">Die Lebensgeschichte nimmt ihren Neuanfang</h3>


<p>Der Brunnen aber war noch mit einem großen Stein verschlossen. „Siehe, es ist Rahel, die Tochter Labans mit der Herde“, sprachen die Hirten. Grund genug für Jakob, den Stein vom Brunnen zu entfernen und er wandte sich direkt an die Hirten. „Tränkt die Schafe, es noch Zeit für sie, um auf die Weide zu gehen“, forderte er. Das aber sahen die Hirten anders, sie machten es sich bereits gegen Mittag um den Brunnen herum bequem, immer schon. </p>



<p>Für Jakob aber gab es, als er Rahel kommen sah, kein Halten. Ob die Hirten nun wollten oder nicht, er wälzte den großen Stein allein hinweg und tränkte die Schafherde von Rahel der Hirtin , die Schafe Labans, des Bruders seiner Mutter. Dann aber bricht es unvermittelt aus ihm hervor. Jakob küsst Rahel und weinte. Kurz und trocken erwähnt es die Geschichte, mehr nicht.</p>



<p>Welche Last aber muss von Jakob abgefallen sein? Nach wochenlanger Reise ins Ungewisse, der Begegnung mit den Hirten, endlich Hoffnung. Er ist angekommen bei der Familie von Laban.</p>



<p>Wie die Reise weitergeht lesen Sie in der nächsten Folge:<br><a href="https://gedankensplitter.com/freizeit/jakob-kaempft-mit-gott-und-seiner-bestimmung" target="_blank" rel="noopener" title="">Jakob kämpft mit Gott</a></p>



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