Selbstbild. Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt

Die Seelenverwandtschaft in der Liebe erkennen

Ihr Selbstbild ist ausschlaggebend dafür, wie Sie sich selbst wahrnehmen und bewerten. Davon hängt es ab, ob Sie im Leben erfolgreich sind oder nicht. Sie betrachten die Welt dabei durch Ihren persönlichen Filter. Dieser beeinträchtigt Ihre Entscheidungen, Handlungen und letztendlich Ihre Erfolge. Ein positives Selbstbild verleiht Ihnen Flügel und verhilft Ihnen zu neuen Höhen in Ihrem Leben. Ein negatives Selbstbild dagegen lähmt Sie und kann Sie in einer Abwärtsspirale gefangen halten. Erfahren Sie mehr zum Thema “Selbstbild. Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt”.

Selbstbild – Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt. Die Macht der Gedanken

Durch Ihre Gedanken gestalten Sie Ihre eigene Realität. Sie manifestieren durch Ihr Denken Ihre eigenes Verhalten und Ihre Ergebnisse im Leben. Vermeiden sie besser andauernde negative Gedanken über sich selbst, wie “Ich bin nicht gut genug” oder “Ich werde sowieso scheitern”. Denn damit beschwören Sie selbsterfüllende Prophezeiungen herauf.

Selbstbild. Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt: Ihr eigenes Denken, speziell Ihre Gedankenmuster und Überzeugungen von sich selbst, nehmen Einfluss auf Ihre persönlichen Erfolge oder auch Niederlagen. Das lässt sich durch einige Beispiele veranschaulichen, wie das eigene Selbstbild Erfolg oder Misserfolg zum Vorschein bringt:

Selbstwirksamkeitsüberzeugung

Menschen mit einer starken Selbstwirksamkeitsüberzeugung, also dem Glauben, durch eigenes Handeln Herausforderungen meistern zu können, gehen Aufgaben motivierter und ausdauernder an. Sie lassen sich durch Rückschläge nicht entmutigen und erhöhen so ihre Chancen auf Erfolg.

Selbstwertgefühle entwickeln

Das könnte Sie auch interessieren:
Negative Gedanken kontrollieren – Wie das geht
Zum Artikel

Selbstbild. Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt. Angst vor Misserfolg

Ein negatives Selbstbild kann zu einer ausgeprägten Angst vor Misserfolg führen. Betroffene scheuen dann Risiken und Herausforderungen, was ihre Entwicklung und Leistungsfähigkeit einschränkt. Die Angst vor Versagen wird so zur selbsterfüllenden Prophezeiung.

Bestätigungstendenzen

Unser selektiver Fokus lässt uns Informationen, die unser Selbstbild bestätigen, stärker gewichten. Bei einem negativen Selbstbild nehmen wir daher eher Misserfolge wahr und ignorieren Erfolge – ein Teufelskreis.

Zielorientierung

Sie sollten an Ihre Fähigkeiten glauben, sich auch größere Ziele setzen und sich anstrengen, diese zu erreichen. Vermeiden Sie ein negatives Selbstbild, damit Sie sich nicht selbst oder Ihr Potenzial unterschätzen.

Stressresistenz

Selbstzweifel und Ängste machen Sie anfällig für Stress und Überforderung. Aber mithilfe eines tragfähigen Selbstbildes stärken Sie die eigene Resilienz und Frustrationstoleranz in Krisensituationen. Durch Ihr eigenes Denken können Sie nicht neutral beobachten. Sie gestalten damit aktiv Ihre Wahrnehmung und Handlungen.

Ein positives Selbstbild fördert Motivation, Ausdauer und Risikobereitschaft – wichtige Erfolgsfaktoren. Ein negatives Selbstbild hingegen kann uns lähmen und Niederlagen praktisch vorprogrammieren.

Selbstbild. Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt: Manche Menschen stehen sich selbst im Weg durch negative Denkweisen über sich selbst und Selbstzweifel, bevor Sie überhaupt eine Chance hatten. Aber positive Gedanken wie “Ich kann das schaffen” oder “Ich bin fähig und talentiert” motivieren Sie uns schenken Ihnen Zuversicht. Auf diese Weise knnen Sie Herausforderungen annehmen und Hindernisse überwinden.

Selbstbild – Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt

An sich selbst glauben – Selbstakzeptanz und Wachstum

Arbeiten Sie an einem gesunden Selbstbild. Sie sollten lernen, sich selbst zu akzeptieren. Fördern Sie Ihren eigenen Glauben an sich selbst und Ihre eigenen Fähigkeiten. Dabei unterstützen Sie Ihre eigenen persönliche Weiterentwicklung. Entwickeln Sie mehr und mehr Selbstakzeptanz. Auf diese Weise sind Sie in der Lage, eigene Stärken, Schwächen und Eigenheiten anzunehmen und sogar wertzuschätzen.

Gehen Sie dabei stets gut mit sich selbst um und behandeln Sie sich mit Respekt und Mitgefühl. Vermeiden Sie es, ständig Kritik an Ihrer Person zu üben oder sich abzuwerten. Beginnen Sie, sich selbst zu akzeptieren und ein positives Selbstwertgefühl zu entwickeln.

Das könnte Sie auch interessieren:
Gefühle und Gedanken in Worte fassen – Wie das geht
Zum Artikel

Selbstbild – Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt

Sie sollten an Ihre eigenen Möglichkeiten und Begabungen glauben und persönlich wachsen. Seien Sie überzeugt von sich selbst. Sie sind in der Lage, an sich zu arbeiten, Hürden zu überwinden und sich weiterzuentwickeln. Legen Sie sich die Haltung zu, als Mensch nicht so zu bleiben, wie Sie jetzt sind. Sie können weiter an Ihrer eigenen Persönlichkeit arbeiten, Ihre Fähigkeiten ausbauen und Ihre Einstellungen im Laufe des Lebens verändern.

Zwei spezielle Dinge helfen Ihnen dabei, ein positives Selbstbild zu entwickeln: Erstens akzeptieren Sie sich so, wie Sie heute sind. Zweitens sollten Sie die Möglichkeit entdecken, daraus noch mehr zu machen, weiter an sich zu arbeiten.

Diese Einstellung wird Sie dazu ermutigen, Ihr Selbstvertrauen weiter auszubauen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Dabei müssen sie sich gar nicht unter Druck setzen oder sich bei Rückschlägen verurteilen.

Selbstbild. Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt: Das eigene positive Selbstbild unterliegt einem steten dynamischen Prozess. Der beinhaltet viel an Selbsterkenntnis, Akzeptanz und persönlichem Wachstums. Bleiben sie dabei offen und geduldig und sorgen Sie gut für sich selbst. Auf diese Weise wird es Ihnen gelingen, Schritt für Schritt ein positiveres und realistischeres Bild von sich selbst zu entwickeln.

Hören Sie auf damit, sich selbst ständig zu kritisieren und herabzuwürdigen. Konzentrieren Sie sich besser darauf, was Sie bereits erreicht haben und welche Fähigkeiten Sie weiterentwickeln konnten. Vergessen Sie bitte nicht, dass erfolgreiche Menschen genau wissen, wie Sie ihre innere Kritikerin im Zaunhalten und eine unterstützende innere Stimme kultivieren, die sie ermutigt und inspiriert.

Selbstbild – Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt

Selbstbild. Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt – Was Umfeld und Einflüsse bewirken

Sie gestalten Ihr eigenes Selbstbild nicht nur durch Ihre eigenen Gedanken. Es wird auch von den Menschen und Umgebungen beeinflusst. Deshalb können beispielsweise negative Kommentare oder Kritik von anderen an unserem Selbstwertgefühl sägen und es zu Fall bringen. Im Gegensatz dazu unterstützten und stärken es Ermutigungen durch unsere Mitmenschen.

In Ihrem Leben können Sie das erreichen, was Sie selbst für möglich halten. Dabei unterliegen Sie einer ständigen Beeinflussung von außen. Besonders durch Menschen in Ihrem persönlichen Umfeld wie Familienmitglieder, Freunde und Arbeitskollegen, denen Sie tagtäglich begegnen. Einige Beispiele verdeutlichen, wie diese Ihr Selbstbild beeinflussen:

Feedback und Bestätigung von anderen

Wir alle erhalten Rückmeldungen von unserer Familie, Freunden und Kollegen. Selbst diese Äußerungen und Bekundungen bewirken, wie sich unser Selbstbild entwickelt. Manchmal werden wir gelobt, ermutigt und in unseren Stärken bestätigt. Und das wiederum stärkt unser Selbstvertrauen. Aber häufige Kritik oder Geringschätzung behindern unser Selbstwertgefühl.

Vergleiche mit anderen

Selbstbild. Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen entstehen lässt: Jeder Mensch vergleicht sich bewusst oder unbewusst ständig mit anderen Menschen im eigenen Umfeld. Und dadurch kann der Eindruck entstehen, selbst weniger fähig, attraktiv oder erfolgreich zu sein als die anderen. Auf diese Weise entsteht ein negatives Selbstbild.

Selbstbild – Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt. Rollenerwartungen und Normen

Die Rollen und Normen in unseren sozialen Umfeldern wie Familie, Beruf oder Freundeskreis prägen, wie wir uns selbst sehen. Erfüllen wir die Erwartungen nicht, kann sich das negativ auf unser Selbstbild auswirken.

Diskriminierung und Privilegien

Vielleicht werden Sie aufgrund Ihres Geschlechtes, Ihrer Herkunft oder Behinderung von anderen Personen diskriminiert. Das kann Ihr Selbstwertgefühl massiv beeinträchtigen. Und umgekehrt sind es besondere Privilegien, die man Ihnen gewährt und die bei Ihnen womöglich zu einem überhöhten Selbstbild führen.

via GIPHY

Mediale Einflüsse

Einen weiteren Einfluss auf Ihr Selbstbild nehmen Idealisierte Körperbilder und Erfolgsmythen, die in den Medien und der Werbung propagiert werden. Sie können dazu führen, dass Sie sich selbst als minderwertig wahrnehmen.

Ihr Selbstbild ist also nicht immer das gleiche, es unterliegt ständigen Veränderungen durch Ihr soziales Umfeld. Aus diesem Grunde können Sie Ihr Selbstbild nur dann positiv gestalten, wenn Sie sich dieser externen Einflüsse bewusst werden und sie kritisch hinterfragen.

Schaffen Sie für sich ein Umfeld, das Sie dabei unterstützt, sich selbst persönlich weiterzuentwickeln. Hilfreich sind dabei Menschen in Ihrer Nähe, die an Sie glauben und Ihr persönliches Potenzial kennen. Suchen Sie sich Mentoren und Vorbilder, die Ihnen zeigen, was möglich ist, wenn Sie an sich selbst glauben und bereit für Veränderungen sind.

Selbstbild – Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt – Wie kann man das Selbstbild verbessern?

Schritt für Schritt zu einem positiveren Selbstbild

Um Ihr Selbstbild nachhaltig zu verbessern, ist ein ganzheitlicher Ansatz erforderlich. Hier sind einige wirksame Schritte, die Sie unternehmen können:

1. Erkennen Sie eigene negative Gedankenmuster

Selbstbild. Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt: Oft sind es unbewusste, negative Gedanken über uns selbst, die unser Selbstbild untergraben. Werden Sie sich dieser inneren Kritik bewusst und hinterfragen Sie sie. Sind diese Gedanken realistisch oder basieren sie auf Ängsten und Vorurteilen?

2. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken

Anstatt ständig an Ihren Schwächen zu arbeiten, identifizieren Sie Ihre Talente, Fähigkeiten und Erfolge. Schreibe Sie auf und erinneren Sie sich regelmäßig daran. Baue Sie auf Ihren Stärken auf und nutzen Sie sie als Motivationsfaktor.

3. Praktizieren Sie Selbstmitgefühl

Seien Sie nicht zu hart mit sich selbst. Behandeln Sie sich mit der gleichen Freundlichkeit und dem Verständnis, das Sie anderen entgegenbringen würden. Negative Selbstkritik führt nur zu mehr Stress und Unzufriedenheit.

4. Selbstbild – Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt – Setzen Sie sich realistische Ziele

Nichts untergräbt das Selbstwertgefühl mehr als ständig gescheiterte Erwartungen. Definieren Sie erreichbare Ziele für sich und feiern Sie auch kleine Erfolge auf dem Weg dorthin.

5. Umgeben Sie sich mit positiver Energie

Ihr Umfeld hat großen Einfluss auf Ihr Denken. Suchen Sie den Kontakt zu Menschen, die Sie wertschätzen und ermutigen. Meiden Sie besser Personen, die Sie ständig kritisieren oder Ihre Fortschritte nicht anerkennen.

6. Pflege deinen Körper

Regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und eine gesunde Ernährung stärken nicht nur deinen Körper, sondern auch dein Selbstwertgefühl. Wenn du dich körperlich fit fühlst, überträgt sich das auf deine Psyche. Ein positives Selbstbild aufzubauen ist ein fortlaufender Prozess. Hab Geduld mit dir selbst und vertraue darauf, dass du mit der richtigen Einstellung und Herangehensweise dein Ziel erreichst.

Welche Übungen und Techniken können helfen, das Selbstbild zu stärken?

Selbstbild. Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt – Sie können im Leben erfolgreicher sein, wenn Sie an Ihrem Selbstbild arbeiten. Einige Übungen und Techniken können Sie dabei unterstützen, ein positives Selbstbild aufzubauen:

1. Tagebuchführung

Führen Sie regelmäßig ein Tagebuch, in dem Sie Ihre eigenen Gedanken und Gefühle aufschreiben. Damit lernen Sie, sich selbst besser zu verstehen. Notieren Sie darin auch Ihre Erfolge und Stärken. Beschreiben Sie Situationen, die Ihnen helfen, stolz auf sich selbst zu sein. Auf diese Weise lernen Sie, Ihre eigenen Person positiv zu betrachten.

2. Selbstbild – Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt: Positive Affirmationen

Sagen Sie sich regelmäßig positive Affirmationen vor. Diese unterstützenden Aussagen schreiben Sie zuvor auf und wiederholen Sie mehrmals hintereinander und über den Tag verteilt. Ein Textbeispiel könnte so lauten: “Ich bin fähig und talentiert” oder “Ich akzeptiere mich so wie ich bin”. Diese Botschaften programmieren Ihr Unterbewusstsein auf Selbstakzeptanz.

3. Visualisierungen

Wenden Sie tägliche Visualisierungen an. Das ist eine altbewährte Technik, mit der Sie Ihr Unterbewusstsein umprogrammieren können. Dabei können Sie sich vorstellen, was Sie wollen. Sehen Sie sich beispielsweise selbst als eine selbstbewusste, erfolgreiche und zufriedene Person, ihr eigenes Lebens bestens im Griff hat.

Stellen Sie sich vor Ihrem inneren Auge Situationen vor, in den Sie schwierige Herausforderungen meistern und auf diese Weise Ihre persönlichen Ziele erreichen. Durch diese mentalen Bilder stärken Sie Ihr Selbstvertrauen sehr effektiv.

4. Körperliche Aktivitäten

Eine weitere Technik, Ihr Selbstbild zu verbessern, sind Bewegung und Sport. Damit erreichen Sie nicht nur eine positive Wirkung auf Ihren Körper sondern auch auf Ihre Psyche. Diese regelmäßigen Aktivitäten regen die Produktion von Glückshormonen an und verbessern gleichzeitig Ihr Körpergefühl. Und das ist sehr förderlich für Ihr Selbstbild.

5. Ablenkung von negativen Gedanken

Wenn du dich dabei ertappst, in negative Gedankenspirale zu verfallen, unterbreche diesen Kreislauf bewusst. Atme tief durch, mache eine kurze Pause oder wechsle die Aktivität. So kannst du verhindern, dass sich selbstkritische Gedanken verfestigen.

6. Unterstützungssystem aufbauen

Selbstbild. Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt: Ein Umfeld aus Menschen, die dich wertschätzen und ermutigen, kann sehr hilfreich für ein gestärktes Selbstbild sein. Suche dir ein paar enge Vertraute, mit denen du offen über Selbstzweifel sprechen kannst.

Sie bauen Ihr positives Selbstbild dadurch auf, indem Sie mit Geduld, Übung und Beständigkeit dabei bleiben. Mit den richtigen Techniken und einer unterstützenden Umgebung sind Sie in der Lage, Schritt für Schritt Ihr Selbstvertrauen zu stärken.

Fazit – Selbstbild – Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt

Das Selbstbild einer Person ist die Grundlage und Ausgangsvoraussetzung für deren persönlichen Erfolg oder Misserfolg. Deshalb sollten Sie Ihre Gedanken, Ihre Selbstakzeptanz und Ihr persönliches Umfeld so mitgestalten, dass Sie davon positiv profitieren. Denn nur so sind Sie in der Lage, Ihre Möglichkeiten im Leben voll auszuschöpfen und Ihre Ziele zu erreichen. Es ist ein lebenslanger Prozess, Selbsterkenntnis und Persönlichkeitswachstum voran zu treiben und am Laufen zu halten. Aber lohnt sich, dabei zu bleiben, denn am Ende können Sie jene Person werden, die Sie sein wollen.

Christine Spranger

Christine Spranger ist Bloggerin und arbeitet seit 1999 an der Universität Salzburg. Sie schreib für ihren eigenen Blog "partnerschaft-und-beziehung.info" und für andere Internetportale. Sie hat sich auf Lebenshilfe-Themen spezialisiert.

Empfohlene Artikel