Selbstbild – Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt

Das Zitat von Galileo Galilei (1564 – 1642) ‘und die Erde dreht sich doch’, ist wohl eines der bekanntesten der Geschichte und es veränderte unser Weltbild, wenngleich Nikolaus Kopernikus und Giordano Bruno bereits eine Generation vor ihm zu dieser Erkenntnis kamen. Warum aber ist jenes Zitat des italienischen Mathematikers, Physikers und Astronom bis heute so wichtig, auch wenn Historiker bezweifeln, dass es so je gesagt wurde.

Auf Gedankensplitter Punkt com widmen wir uns dem Gedanken: „Und die Erde dreht sich doch“. Naturgewalten können wir zwar messen,doch nicht erfassen.
Die Natur und ihre Gewalten kann der Mensch zwar benennen, doch nicht erfassen. Foto: Gerd Altmann, Pixabay

Eigenes Denken und Wissen

Es ist ein Auflehnen gegen die geltende Meinung, gegen das Establishment der römisch-katholischen Kirche aufgrund eigener Überzeugung, eigenem Wissens, eigener Beobachtung und Erfahrung. Galileo Galilei muss unter Androhung von Tod und Folter durch die unheilige Inquisition zwar widerrufen, er wusste es aber besser, und die Erde dreht sich doch. Mir scheint, es gibt Parallelen zu unserer heutigen Zeit, dem Zeitgeist.

Dem Wahren, Schönen und Guten

„Und die Erde dreht sich doch“, steht als Pseudonym für alles, was dem Wahren, dem Schönen und Guten, dem göttlichen Trias* entgegensteht. Galileo Galilei würde sagen, es muss bewiesen werden können, am besten mathematisch. Nun bin ich selbst kein Mathematiker und streng wissenschaftlich betrachtet sind Text und Inhalt wohl zu hinterfragen. Diesen Job erledigen glücklicherweise aber unsere gut bezahlten Faktenchecker, zumindest versuchen sie es. Für unser aller Zusammenleben und einer möglichst positiven Entwicklung hin zu mehr Lebensfreude, sollte die Trias: „wahr, schön, richtig“, wieder aufleben. Die Erde dreht sich doch, allen Anfeindungen zum Trotz.

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Solange der Mensch denken kann

Solange es die Menschheit gibt, bestehen zwei Geschlechter, nämlich Mann und Frau – und das steht auch jenseits biblischer Überlieferungen fest und nach allen Regeln der Mathematik. Sie prägen unser Leben, unsere Gesellschaft, unsere Vergangenheit und auch unsere Zukunft. Dabei stehen ‘Vater und Mutter’ nicht nur für die Biologie.

Sie sind biologisch perfekt aufeinander abgestimmt, ergänzen sich perfekt, schenken sich Lebensfreude und Lebensglück. Links-Grüne Eliten wollen dies in Abrede stellen. Sie argumentieren, dass es neben einem biologischen Geschlecht noch eine Reihe anderer Geschlechter gäbe. Wen interessiert’s, ich bleibe dabei: Die Erde dreht sich doch.

Auf Gedankensplitter Punkt com widmen wir uns dem Gedanken: „Und die Erde dreht sich doch“. Das Geheimnis des Lebens ist in der DNA verborgen.
Das Geheimnis des Lebens, unseres Lebens, ist in der DNA verborgen. Foto: Arek Socha, Pixabay

Verwirrung von Kindern und Jugendlichen

Vor allem gehe es um die sexuelle Ausrichtung und die soll so früh wie möglich erfolgen, getreu dem Motto ‘Alles ist möglich’. Kinder aus einem behüteten familiären Umfeld heraus müssen sich mit allem queeren Ausleben der Sexualität konfrontieren. “Sollte Gott gesagt haben …?” Der Zweifel ist gesät. Ja, es gibt Vater und Mutter, doch es gibt auch noch etwas anderes.

In ihrer Entwicklung machen sich junge Menschen so und so auf die Suche nach der eigenen Identität. Die sexuelle Findung, und hier vorrangig die normale biologische, hormonelle und körperliche Entwicklung, brauchen ein geistig gefestigtes Gegenüber, die eigene Persönlichkeit. Der Geist und die Seele müssen wachsen und sich festigen.

Und die Erde dreht sich doch

Dem Wahren, dem Schönen und Guten verpflichtet heißt, die jungen Menschen in diesem Prozess zu unterstützen, ihr Fragen und Suchen vertraulich und verantwortungsvoll zu begleiten, auch wenn dies von ihnen zeitweise abgelehnt wird, aber die Erde dreht sich doch. Nun will eine queere Bewegung über alle 60 wechselseitig möglichen Beziehungen zwischen Mann und Frau nicht nur aufklären, sondern ‘diese Vielfalt’ möglichst fördern. Es sind Irrwege einer sexuellen Freizügigkeit in einem neuen Gewand.

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Das göttliche Trias weist den Weg

Junge Menschen fragen, sie fragen von sich aus und über manche Dinge möchten sie noch gar nicht sprechen. Junge Menschen suchen von sich aus und möchten die Welt auch für sich selbst entdecken und verstehen lernen. Sie prüfen durchaus, ob sie es mit dem göttlichen Trias, dem Wahren, dem Schönen und Guten zu tun haben und sind kritisch in ihrem Urteil. Sie gehen ihre eigenen Wege, auf der Suche nach erfüllender Lebensfreude, entdecken und begreifen die Welt für sich.

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Glaube nicht jedem Engel und so genannten Heilsbringer. Foto: Sarah Richter, Pixabay

Framing und Bashing gegen Andersdenkende

Und die Erde dreht sich doch, auch in unserem zwischenmenschlichen Kosmos. Menschen in einer Zeit ohne Handy und Internet aufgewachsen, wissen um den Segen der neuen Technik, des neuen immer und überall über alles informiert sein. Ebenso über die Schattenseiten, wenn immer mehr Menschen immer länger und gebannter auf den kleinen Bildschirm blicken und auf jedes Klingeltönchen nervös reagieren.

Und eben hier wächst der Druck, gedeihen Framing und Bashing gegenüber allen Andersdenkenden. Basics des Zwischenmenschlichen im Ausverkauf der Mainstream-Inquisition der Massen. Dazu zählt nicht das Gendern um jeden Preis, sondern der gegenseitige Respekt und die Höflichkeit. Und die Erde dreht sich doch, grundlegende Werte sind unverrückbar.

Reichtum in der Vielfalt und Einzigartigkeit

Noch vor einem Jahrzehnt war es durchaus üblich, besonders die Damen ausdrücklich und höflich zu begrüßen und willkommen zu heißen, selbst wenn in der Runde fast nur Männer anwesend waren. Was geschieht heute? Ist es noch erlaubt, lediglich Damen und Herren zu begrüßen, die Damen wertschätzend hervorzuheben, oder ist das bereits eine Form der Diskriminierung?

Ja natürlich, denn biologisch sind wir das nun einmal, denn die Erde dreht sich doch und manche Werte sind für uns verbindlich und wesentlich. Übrigens ist dies nicht überall auf der Welt selbstverständlich. Nicht überall auf der Welt wird die Frau geachtet. Doch wäre es wohl etwas verrückt, separat und ausdrücklich queere oder diverse Menschen zu begrüßen. Divers, also verschieden, sind wir als Menschen so oder so. Es ist das große Wunder einer unglaublichen Schöpfung.

Im Bann des Klimas gefangen

Ja, und dass sie sich dreht, ist für unser Klima existentiell. Doch der Blick darauf ist eingetrübt, wie gebannt starren Politik und Medien auf die 0,002 Prozent** des von Menschen verursachten CO₂-Ausstoßes am Weltklima. Auf ganz Deutschland bezogen sind es 0,000036 Prozent.

Wenn aber wir Deutschen massiv reduzieren, so werde die Welt gerettet, tönt es von der angeblich ‘letzten Generation’. Und dennoch fühlen sich die Eisbären am Nordpol besser denn je, obwohl es sie ja eigentlich nicht mehr geben dürfte, bzw. der Nordpol sich längst zu einem ‘Grünland’ hätte wandeln sollen, prophezeiten Klimamodelle des letzten Jahrhunderts.

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Zeit für Vernunft sollte immer sein

Und die Erde dreht sich doch, selbst wenn wir die Maßnahmen zum Schutz der Umwelt mit Vernunft angehen und nicht innerhalb von zehn Jahren den Großteil der Heizungen und Autos verbieten. Die Rechnung dafür zahlt ‘der kleine Mann’. Der steht übrigens als Pseudonym ebenso für Frauen und alle queer- und gendergerechte Menschen.

„Kleiner Mann, was nun?“, fragen wir mit Hans Fallada. Was, wenn wir alles erreichen, alle Verbote durchsetzen und sich das Klima dennoch ändert? Was, wenn nicht das CO₂ sondern ganz andere Faktoren für die Erderwärmung maßgeblich sind, was dann? Ja, dann dreht sich die Erde dennoch.

Betreutes Denken als neuer Mainstream?

Es ist in unserer heutigen Zeit wichtig, Quellen zu erwähnen, um nicht bewusst falsch verstanden zu werden. Selbst vor „Blödelbarde Otto“ macht der Mainstream nicht halt, ebenso wenig vor Heino, historischen Märchenerzählungen, dem Zigeunerschnitzel oder Frankfurter Würstchen, die man aber bis heute noch mit Genuss verspeisen darf, die Frankfurter.

Wem es nicht schmeckt, der greift dann eben zur Regensburger oder Thüringer, spätestens am nächsten Weihnachtsmarkt. Selbstverständlich spielen Kinder nicht mehr, ‘wer hat Angst vor dem schwarzen Mann?’. Eine saubere, eine lupenreine Gesellschaft, oder doch nicht?

Auf Gedankensplitter Punkt com widmen wir uns dem Gedanken: „Und die Erde dreht sich doch“. Der Blick sollte ungetrübt sein und genaues Hinsehen lohnt sich.
Der Blick sollte ungetrübt sein. Genaues Hinsehen lohnt sich. PublicDomainPictures, Pixabay

Die Verpackung passt, und der Inhalt?

Als Kind hatte ich übrigens nie verstanden, wer denn der ‘schwarze Mann’ sein soll. Der Schornsteinfeger etwa? Warum sollten wir Kinder Angst vor ihm haben? „Schwarzer“ sagte ich früher schon nicht und wenn doch, dann nicht abwertend. Als traditioneller Winnetou-Leser waren mir der weiße Mann ebenso wie der rote oder schwarze vertraut.

Übrigens war der rote Mann der Held der Geschichte. Aber man sagt es heute eben nicht mehr, auch ein Verkleiden zum Indianer sei nicht mehr erlaubt. Ist damit die Achtung für den roten, schwarzen, gelben oder weißen Mann gestiegen. Ich sage nein, denn die Erde dreht sich doch und die menschliche Natur ist eine feste Größe.

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Ideologien schaffen keine Wirklichkeit

Aber noch einmal zurück zu einer herbeigesehnten Welt ohne Abgase und ohne Autos in den großen Städten. Den bisherigen Erfolg von E-Autos ermöglichten extreme staatliche Förderungen, zulasten aller anderen Bereiche, für die der Staat verantwortlich ist. Dabei werden Elektroautos nicht die erhofften Heilsbringer sein.

Auch nach 2030 stellen ‘die Verbrenner’ noch den Großteil auf den Straßen in Deutschland, blickt man nicht nur auf die Zahlen der Neuzulassungen. Der Markt bricht ein, die erschwinglichen Autos kommen aus China und Volkswagen streicht Stellen. Ja, die Erde dreht sich doch, und eine Wende kann weder herbeigeredet noch herbei gewünscht werden.

Und die Erde dreht sich doch

Dazu braucht es mehr, nämlich einen gesamtwirtschaftlichen Blick frei von grüner Doktrin. Ideologie hat einen Galileo Galilei fast auf den Scheiterhaufen gebracht und unsere Wirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs. Angeblich lebe die Wissenschaft ja vom Diskurs. Wo war dieser die letzten vier Jahre? Was politisch nicht passt, wird zum Nazi oder Aluhutträger mit abgeschirmten (also begrenzten) Gehirn.

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Migration ohne Sinn und Verstand

Damit sind wir beim nächsten großen Thema unserer Zeit, der Migration. Natürlich ist die Würde jedes einzelnen Menschen zu achten, auch wenn es in weiten Teilen dieser Welt sehr würdelos zugeht. Zu achten aber ist auch die eigene Würde, denn ohne sie, ist auch der Nächste nicht zu würdigen bzw. es wird ihm kaum möglich sein. Und die Erde dreht sich doch.

Dabei sind Staat und Politik vor allem unmittelbar dem eigenen Volk verpflichtet. Ohne diesem dreht sich die Erde nicht, besser gesagt das gesamte Staatswesen und das gesellschaftliche Leben. Erst wenn genügend ‘Sicherheiten’ und Kapazitäten aufgebaut sind, kann auch eine vernünftige Migration und Integration gelingen. Das immer wieder beschworene Narrativ von ‘Fachkräften für die deutsche Wirtschaft’ haben die aktuellen Zahlen längst ad absurdum geführt.

Auf Gedankensplitter Punkt com widmen wir uns dem Gedanken: „Und die Erde dreht sich doch“. Wir Menschen sind Schöpfer und gleichzeitig Teil von ihr, eingebunden in sie.
Wir Menschen sind Schöpfer und gleichzeitig Teil von ihr, eingebunden in sie. Foto: Gerd Altmann, Pixabay

Das göttliche Trias und die Wahrheit

Wir Menschen tun gut daran, uns zu besinnen, dass sich die Erde dreht. Sie folgt den ewig-göttlichen Gesetzten. Auch wir Menschen sollten es tun, dem göttlichen Trias des Wahren, Schönen und Guten folgen. In einer sich immer weiter verirrenden Welt gilt es umso mehr, was der Apostel Paulus schon vor 2000 Jahren im Brief an die Philipper (4,8) schrieb:

Alles was wahr, alles was würdig, alles was gerecht, alles was rein, alles was lieblich ist, alles was wohllautet – wenn es irgend eine Tugend und wenn es irgend ein Lob gibt – dieses erwäget.

Die Definition von Google für ‘erwägen’ lautet: etwas „ins Auge fassen; prüfend, abwägend überlegen; durchdenken.“ Es kommt damit auch dem griechischen Verb „logizomai“ sehr nahe. Wer in diesem Sinne handelt, sein Handeln also abwägt, wird immer ‘das Ganze’ im Blick haben. Und wir täten gut daran, es zu tun.

Damit nähern wir uns mehr und mehr dem Wahren, Guten, Schönen. Die Corona-Restriktionen haben uns alle verdeutlicht, wohin eine allzu einseitige Betrachtung führt***. Auch beim ‘Kampf für das Klima’ wird es mehr und mehr deutlich. Und die Erde dreht sich doch, sie folgt den ihr aufgelegten Gesetzen, sie kann gar nicht anders. Unsere Verpflichtung hingegen ist freiwillig.

* Dem Wahren, Schönen, Guten

Der Höhepunkt der Trias lässt sich unbestreitbar im 18. und 19. Jahrhundert verorten. Auf diese Zeit ist auch der Ursprung der späteren Aufnahme in die bayerische Verfassung zurückzuführen. Dort heißt es:

„Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft, Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt.“

Bayerische Verfassung, Artikel 131, Absatz 2

Link zum Thema:

https://cultura-lista.de/die-trias-des-wahren-schonen-und-guten-aus-der-zeit-und-aus-dem-sinn/

** Zahlen zum Weltklima:

0,04 Prozent ist der CO2-Anteil in der Atmosphäre. Davon sind
4,9 Prozent durch den Menschen verursacht, also 0,002 Prozent.
Der Anteil von Deutschland daran beträgt 1,8 Prozent, also
0,000036 Prozent des CO2-Ausstoßes am Weltklima.

*** Corona-Restriktionen

Eine Aufarbeitung ist bis heute nicht gewollt. Long-Covid könnten ebenso Nebenwirkungen der Impfung sein. Die Pharma-Industrie verdiente Milliarden – ein noch nie dagewesenes Geschäft. Die Presse schwieg und schweigt sich zu den Missständen aus, ebenso das Bundesverfassungsgericht. Es ist eine Zesur in unserer Geschichte, die durch das Blut eines grausamen Krieges in der Ukraine zugedeckt wird, nebst Energiekrise und weiterer Brennpunkte.

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